Berichte über Freizeit

Führung durch Bodensee-Wasserversorgung (Wasserwerk Sipplinger Berg) am 17.03.2018

 

Am Samstag, den 17. März 2018 trafen die Interessierten an der Wasserversorgungsanlage auf dem Sipplinger Berg und der Dolmetscher Alexander Kramer kam auch. Nach kurzer Einführung wurden wir durch die Anlagen der Wasserversorgung geführt und gezeigt. Wir wurden auch erklärt, wie aus Bodenseewasser reinstes Trinkwasser entsteht. Es war echt sehr interessant. Zum Schluss durften wir das Wasser direkt aus dem Wasserwerk probieren und trinken.
Zum Ausklang gingen wir dann in ein italienisches Restaurant in Überlingen und es war ein paar nette Stunden dabei mit viel Unterhaltung.

 

Bergwanderung von Mellau-Bergstation bis zum Gipfel Kanisfluh am 29.07.2017

Am Samstag machten 9 wanderhungrige Interessenten auf dem Weg nach Mellau. Die Sonne lachte vom Himmel. Wir trafen uns um 8:30 Uhr in Mellau an der Bergbahnstation im Tal.

Wir fuhren mit dem Lift hinauf zu Bergstation „Roßstelle“. Zum Glück passten alle 9 Personen in einer Kabine rein und die Stimmung war gut. Von der Bergstation „Roßstelle“ führt linkerhand ein gut markierter Weg zu den Alpen Kanis und Wurzach und von dort geht es stetig bergauf bis zum Gipfel von Kanisfluh. Die Kanisfluh ist der markanteste Berg des Bregenzerwaldes. Belohnt wird man durch einen atemberaubenden Ausblick und wir machen am Gipfel eine Rastpause. Anschließend wanderten wir zurück auf demselben Weg. Es war sehr schön, aber auch sehr anstrengend. Nächstes Jahr wollen wir gerne wieder eine Wanderung durchführen.

Bergwanderung zum Äscher und Ebenalp in der Schweiz am 30.07.2016


Nachdem am 2. Juli 2016 die Wanderung wegen schlechtem Wetter ins Wasser gefallen ist, konnte die Wanderung am 30. Juli 2016 durchgeführt werden.


20 wanderbegeisterte Interessenten trafen um 8 Uhr in Wasserauen in der Talstation am Ebenalp. Die Sonne lachte bereits vom Himmel. Nach kurzem Wortwechsel marschierten wir los (nur 3 Wanderer fuhren mit dem Gondel hinauf). Durch den Wald geht es zickzack hinauf zu den Alpwiesen. Es war sehr anstrengend, aber wir waren erleichtert, als wir den Wald verlassen hatten. Von da konnten wir das Berggasthaus Äscher am Felsen erhaschen. Durch den Alpwiesen mit zahlreiche Kühe ging es weiter bis zum Berggasthaus Äscher. Es ist sehr bewundernswert, dass dieses Haus am Felsen gebaut ist… Weiter ging es durch Wildkirchlihöhlen hinauf bis zum Kreuz auf Ebenalp. Wir brauchten ca. 3 Stunden bis zur Gipfel. Yiippppiiieee, geschafft!


Anschließend stärkten wir uns mit mitgebrachter Vesper und wir haben wieder voller Energie für den Rückweg. Nach kurzer Absprache, trennten wir in zwei Gruppe. Eine Gruppe marschierte wieder zurück über den Alpsee nach Wasserauen. Eine andere Gruppe fuhr mit der Gondelbahn zurück zur Talstation. Überglücklich und gesund waren wir wieder am Auto. Völliger Erschöpfung und nette Unterhaltung fuhren wir wieder heim. Wir wollen nächstes Jahr wieder eine große Wanderung (diesmal in Österreich) durchführen…

Anspruchsvolle Tagestour im nördlichen Bodenseegebiet am 26.05.2016

Auf Initiative von Gerhard Heinzle wurde für Fronleichnam, 26.05.2016 eine Wanderung aufgerufen für wanderfreudige Gehörlose der beiden GL-Vereine, GSC Bodensee und BAO Ravensburg. Auf die Veröffentlichung in beiden Vereins-Homepagen haben sich innerhalb kurzer Zeit 10 Personen angemeldet und alle trafen am Vormittag um 10.15 Uhr punktlich am Treffpunkt des Parkplatzes auf dem Höchsten (827m) ein.

Nach einer kurzen Begrüßung durch G. Heinzle ging es mit Sack und Pack und lächelnden Gesichtern bei den Teilnehmern los. Das schöne, sonnige und auf Anhieb warme Wetter sorgte gleich für gute Wanderlaune. Als erstes ging es uns zum nahen Panorama-Pavillon Höchsten, um den schönen, weiten Ausblick zum Bodensee und den Alpen zu erblicken. Man konnte trotz leichter Trübheit sehr viele Alpengipfel in weiter Ferne sehen. Weiter ging es in den Wald hinein auf reizvoller, abenteuerlicher Wanderstrecke. Oft kamen wir auf durch die letzten Regentage sehr aufgeweichten Wege und Pfade mit knöcheltiefem Schlamm, Morast und großen Wasserpfützen. Da mussten wir alle ausweichen, es hat ganz gut geklappt, keiner rutschte aus oder fiel in den Dreck. In diesem Wald wurde das erste Gruppenbild geschossen auf einer schmalen Holzbrücke, ehe es dann durch idyllische Blumenwiesen und blühenden Obstbäumen zum kleinen Ort Oberhomberg führte. Hier war zum Glück die Fronleichnams-prozession gerade vorbei, so konnten wir unbehindert durchlaufen. Gleich nach Ortsende weitete sich einmal mehr die Landschaft und eröffnet herrliche Ausblicke auf die österreichischen und Schweizer Alpenketten. Weiter ging es über Stock und Stein, sowie bunten Feldern und Waldgebiete nach Azenweiler. Kurz vor diesem Ort machten wir unter einem großen Baum im Schatten und auf weichen, warmen Heuboden unseren Mittagsrast. Nach dieser Pause ging es leichter weiter (schließlich waren ab da unsere mit Speis und Trank vollbepackten Rucksäcke nicht mehr so schwer). Nach Azenweiler zog es uns auf immer schmaler werdenden Weg als regelrechte „Gratwanderung“ durch einen atmosphären Mischwald auf und ab. Hier mitten im Wald kamen wir an einen schönen mit Bänken aufgebauten Tisch, leider war für uns Wanderer kein Bier zum Greifen nahe. Auf weiterem Weg durch den Wald, kamen wir wieder auf voller Blumen blühende Wiesen, wobei es uns hinab ins Deggenhauser Tal nach Obersiggingen (515m) zog. Ab da liefen wir auf der anderen Seite am Waldrand und an der Deggenhauser Aach ein gutes Stück weiter bis zum anderen Parkplatz Saalach. Von da ging es zuerst über die Landstraße auf die letzte Etappe zurück auf den Höchsten. Langsam aber sicher wurde der Weg steiler und unsere Schritte wurden immer schwerer. Dieser Weg hinauf machte einigen zu Schaffen und wir spürten deutlich die Puste. Immer wieder wurden die nötigen Verschnaufpausen eingelegt, ehe es die letzten Meter nach oben ging. Letztlich kamen alle ganz sicher am Ziel auf dem Höchsten an. Mit fröhlichen Gesichtern und dem glücklichen Eindruck, es gut geschafft zu haben, klatschten wir uns gegenseitig ab. Diesen schönen Tag ließen wir uns auf der eindrucksvollen Terrasse des Bergstüble ausklingeln, wobei wir allzuerst den großen Durst stillten, ehe mit gutem Essen auch der Hunger gestillt wurde. Auf dieser Terrasse hatten wir wieder einen sehr schönen, weiten Ausblick zum Bodensee und den nahen Alpen. Dieses prächtige, weitsichtige Panorama war zum Greifen nahe. Diesmal war die Sicht noch klarer als am Vormittag und wir genossen mit lustiger, lebhafter und geselliger Unterhaltung.

Fazit zur Wanderung: Es war eine schöne, eindrucksvolle Tageswanderung mit einer Länge von 16,4 km und ihrem eigenen Reiz und schönen Wandergefühlen. Mit mehreren Pausen haben wir insgesamt ca. 6 Stunden gebraucht. Wir haben diese Wanderstrecke um den Höchsten sehr genossen und viel Interessantes gesehen in der schönen Landschaft um den Höchsten und im Deggenhauser Tal. Auch untereinander in der bunten Wandergruppe hatten wir unseren unterhaltsamen, geselligen Teil. Wir hatten viel Spaß bei ganz guter Harmonie untereinander, die Chemie hat prima gestimmt. Bei der Verabschiedung am Schluss waren alle einig, es war so nicht unsere letzte Wanderung in unserer tollen Heimat im schönen Bodenseegebiet. In absehbarer Zeit und bei passendem Termin wollen wir die nächste gemeinsame Wanderung absolvieren.

Teilnehmer bei dieser Wanderung waren: Holger Nagel, Andreas Nagel, Gebhard Keßler, Patrick Kleiner, Karsten Klotz, Petra Ehrmann, Peter und Claudia Bures, sowie Gerhard und Maria Heinzle.

G. Heinzle

Schulmuseum am 12.12.2015

 

Am Samstag, den 12. Dezember 2015 haben die 8 Interessenten vor Weihnachtsfeier von dem Verein GSC Bodensee das Schulmuseum besucht. Die Führung mit Gebärdensprachdolmetscherin Elli Schob dauerte 1 ½ Stunden und es war recht sehr interessant zu erfahren, wie die Schule damals waren.

Der Führer war auch ehemaliger Lehrer und er musste auch für kurze Zeit die Schüler mit Stock schlagen, auch wenn er nicht wollte. Seit 1970 ist es nicht mehr erlaubt.

Im Schulmuseum zeigten auch viele beeindruckende Bilder von der Schule damals. Außerdem auch viele Gegenstände waren zu betrachten, vor allem die Dinge (Rute, Stöcke, Esel, usw…) zum Bestrafen der Schüler…

Im Museum kann man auch das Bild von Joseph Ratzinger, ehemaliger Papst Benedikt XVI, als Knirps in der Schule betrachten. Das Zeugnis von Helmut Kohl, ehemaliger Bundeskanzler in Deutschland, in der Grundschule ist auch zu bestaunen.

Das Schulmuseum ist zum weiter empfehlen und mit Führung mit Gebärdensprachdolmetscherin machte das Schulmuseumbesuch attraktiver.

Studienreise nach Auschwitz 30.09. - 04.10.2015

 

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers von Auschwitz, haben wir, 4 Gehörlosen von dem Vereine GSC Bodensee und Hörgeschädigtenzentrum Bodensee-Allgäu-Oberschwaben e.V., beschlossen nach Polen zu reisen. Wir waren von 30. September bis 04. Oktober 2015 in Auschwitz.

Reisen auf den Spuren des Holocaust und Bildungsreise nach Auschwitz lieferten keine touristischen Attraktionen und freudige Eindrücke. Was man dort sieht und vor allem empfindet, wenn man dort steht und weiß welche Dinge sich hier zugetragen haben, kann man nicht in Worte fassen!

Wir fragten uns selbst: „Wer bin ich?“, „Wer wäre ich?“ Könnte ich der Täter sein, könnte ich die Würde des Menschen als Opfer bewahren, wäre ich bereit als Zeuge mein Leben dafür riskieren, jemand anderen zu helfen.

Diese Reise nach Auschwitz neigten auch dazu, über die Welt, in der wir leben, nachzudenken: Wie soll man die Beziehungen zwischen den Nationen, zwischen Minderheit und Mehrheit entwickeln, welche Werte und Haltungen sollen wir formen und stärken, was soll man machen, damit sich ähnliche Tragödien nie wieder wiederholen und warum, trotz dieser schmerzhaften Lektion für die Menschheit wie Holocaust (z.B. zurzeit „Islamischer Staat“), kommen sie immer wieder vor.

Nach unserer Meinung, sollte jede Deutsche einmal das Konzentrationslager Auschwitz besucht haben, denn die Erinnerung an das dunkelste Kapitel in der deutschen Vergangenheit darf nicht in Vergessenheit geraten.

Wanderung um den Überlinger See am 03.10.2014

Am 3. Oktober fand eine Wanderung um den Überlinger See. Zu zehnt trafen wir uns am Bahnhof in Sipplingen. Gut gelaunt fuhren wir dann mit dem Schiff rüber nach Marienschlucht. Wir besichtigten die Marienschlucht und es ist einfach ein großes Wunder, was die Natur alles so erschuf. Anschließend laufen wir ganz gemütlich um den See. Gegen Mittag kam die Sonne durch den Nebel raus und es wurde richtig warm. Inzwischen machten wir auch immer wieder eine kurze Pause. Gegen 16:30 Uhr waren wir wieder am Parkplatz in Sipplingen. Leider haben wir alle einen Strafzettel für ohne Parkschein gekriegt. ;-) Wir verabschiedeten uns und fuhren wieder heim. Es war ein gelungener Start als Freizeitabteilungsleiter sein erster Ausflug zu organisieren.